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14. Mai 2015
16. Robert-Walser-Preis
Der 16. Robert-Walser-Preis wird im April 2016 wiederum an eine-n französischsprachige-n Autor-in verliehen.
Haben Sie in Ihrem Verlag 2015 einen neuen Autor, eine neue Autorin in französischer Sprache publiziert? Haben Sie ein Manuskript, das im Frühjahr 2016 bei Ihnen in französischer Sprache erscheinen wird? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Der Robert-Walser-Preis ist dotiert mit CHF 20'000 und wird alle zwei Jahre abwechselnd in deutscher und französischer Sprache verliehen für einen literarischen Prosa-Erstling.

25. August 2014
Verleihung des 15. Robert-Walser-Preises
Die Stiftung-Robert-Walser Biel lädt Sie herzlich ein zur Verleihung des 15. Robert-Walser-Preises der Stadt Biel und das Kantons Bern. Sie findet am 18. Oktober 2014 um 19 Uhr im Stadttheater Biel statt.

Teilnehmen werden neben dem Preisträger Roman Ehrlich aus Berlin, der für seinen Erstlingsroman "Das kalte Jahr" (DuMont Verlag) ausgezeichnet wird:
Cédric Némitz, Gemeinderat der Stadt Biel
Brita Steinwendter, Jury-Mitglied und Laudatorin
Samuel Moser, Präsident der Stiftung-Robert-Walser Biel
Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor, und Nadia Carboni (Klavier)
Im Anschluss wird ein Apero serviert.
Die Feier findet auch im Rahmen des Programms der Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft statt, die vom 17.-19.Oktober 2014 in Biel abgehalten wird.

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8. Februar 2014
Robert-Walser-Preis Biel 2014
Der 15. Robert-Walser-Preis der Stadt Biel und des Kantons Bern geht an Roman Ehrlich für sein Buch «Das kalte Jahr» (Dumont 2013).
Roman Ehrlich, geboren 1983, lebt in Berlin.

Begründung der Jury:
Roman Ehrlichs Roman Das kalte Jahr besticht durch die Dichte der sprachlichen Bilder und den Schwebezustand des Erzählten. Eine Geschichte, die Sehnsucht in fragilen Bildern umschreibt und präzisiert. Ein junger Mann kehrt in sein vermeintliches Elternhaus zurück, findet jedoch ein unbekanntes Kind vor, das ihm öffnet, den ganzen Roman hindurch ein Rätsel bleibt und dem er sich über das Erzählen historischer Begebenheiten zu nähern versucht. Es gelingt ihm jedoch nur in Ansätzen, denn Kälte greift sich Menschen, Landschaft und Vergangenheit. Über den ganzen Roman hin bleibt eine mögliche Annäherung ein niemals ausgesprochener Wunsch. Alles treibt wie die Gezeiten des Meeres, an dessen Ufer das Geschehen spielt, in das Ungreifbare. Variiert wird eine Stimmung von Angst, Bedrohung und dem Verlieren aller Sicherheiten. Roman Ehrlichs Sprache ist geprägt von grosser Genauigkeit, Bildkraft und einer staunenswerten Geduld, die die Dinge sich entwickeln und im Leeren versickern lässt. Der Roman ist eine Absage an Formeln und Festlegungen und er öffnet einen Raum, in dem vielfältige Deutungen möglich werden.

Die Jury bildeten unter dem Vorsitz von Stefan Humbel (Bern), Monique Schwitter (Hamburg), Brita Steinwendter (Salzburg), François Bon (Paris) und Rolf Hermann (Biel). Der Preis ist mit SFr 20'000.- dotiert und wird alle zwei Jahre an ein deutsch- oder französischsprachiges Erstlingswerk in Prosa verliehen.

Die Verleihung findet am 18. Oktober 2014 in Biel statt.

9. April 2013
15. Robert-Walser Preis
Der 15. Robert-Walser-Preis der Stadt Biel und des Kantons
Bern wird im Herbst 2014 an ein deutschsprachiges Erstlingswerk
in Prosa verliehen werden. Die Auswahl trifft eine fünfköpfige,
internationale Fachjury. Einsendeberechtigt sind ausschliesslich
Verlage. In Frage kommen Manuskripte, die zur Publikation angenommen
sind oder bereits erschienene Erstlingswerke des Jahres 2013.
Die Verlage werden in der Regel von der Robert-Walser-Stiftung Biel
direkt kontaktiert und zur Einsendung eingeladen.

10. Februar 2012
14. Robert-Walser-Preis
Der 14. Robert-Walser-Preis der Stadt Biel und des Kantons Bern geht an Mariette Navarro für ihr Buch «Alors Carcasse» (Editions Cheyne in der Collection Grands Fonds, 2011). Mariette Navarro lebt in Lyon (F).
Dieser Text, der sich keiner Gattung zuordnen lässt, stellt die Figur Carcasse und ihre Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Epoche in den Mittelpunkt. Die eigenartige Kraft dieser poetischen Prosa, die zum Schauplatz einer inneren Erfahrung wird und mit ihrer Bildhaftigkeit in jedem Einzelnen eine starke Wirkung entfaltet, hat die Jury begeistert.
Unter dem Präsidium von Valérie Meylan (Biel), setzte sich die Jury dieses Jahr aus Sylvie Gouttebaron (Paris), Doris Jakubec (Genf) Antoinette Rychner (Berlin und Neuenburg) und Yla von Dach (Paris und Biel) zusammen.
Der Preis ist mit SFr 20'000.- dotiert und wird alle zwei Jahre an ein deutsch- oder französischsprachiges Erstlingswerk in Prosa verliehen. Die Preisverleihung wird am Sonntag, 22. April 2012 um 11 Uhr im Museum Neuhaus, Biel stattfinden.

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